BSV - Bad Rehburg
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Geschichte

Gründung Bürgerschützenverein Bad Rehburg

 

Es wurde schon seit vielen Jahren in Bad Rehburg geschossen, und mancher Meister dieser Kunst ermittelt. Das hierbei nach dem alten Spruch: „Des Meisters Trunk ist erste Pflicht eine trockne Lampe leuchtet nicht“, gehandelt wurde, ist wohl zu verstehen. Doch die Frauen der Schützenbrüder waren hiermit nicht ganz einverstanden, auch sie wollten sehen, was Ihre Männer über Kimme und Korn schafften. Dieses war wohl der Ansporn , dass im Jahre 1936, beim Sommerfest in Bad Rehburg der

BÜRGERSCHÜTZEN – VEREIN

gegründet wurde. Die treibende Kraft soll der Schneidermeister Ernst Tacke gewesen sein, der wohl die meiste Angst vor seiner Frau hatte. Außerdem zählte der damalige Bürgermeister Jährling, Bäckermeister Hermann Peters, Mahlermeister Karl Kiel und nicht zuletzt der Bierverleger Willi Hogrefe zu den Gründern des Vereins. Nun konnten die „Brunner“ IHR Schützenfest feiern, und die jungen Leute aus Bad Rehburg brauchten sich, wenn die zu den Schützenfesten der umliegenden Ort gingen nicht mit den bekannten Worten hänseln zu lassen: „Na wann feiert ihr „Brunner“ denn Euer Schützenfest.“ Es war seinerzeit sowieso eine kleine Fehde in der Gegend ausgebrochen. Von den Bewohnern der umliegenden Orte wurde nämlich behauptet: „Die Brunner können im Sommer das Kotelett nicht groß genug, dafür aber im Winter den Salzhering nicht billig genug kaufen.“ Dieses war aber für die wackeren Rehburger Bürger dann doch des guten zuviel und nun wurde gezeigt, was eine Harke war. Schon im Jahr 1937 wurde in der Wolfsschlucht ein Schießstand gebaut, und sehr emsig waren die Schützenbrüder an der Arbeit, wie man dieses auf den vorhandenen Bildern ersehen kann, dass er auch sofort bezahlt wurde, war eine Selbstverständlichkeit. Das daneben dieser Stand der schönste in der ganzen Gegend war, braucht gar nicht erwähnt zu werden, und nun verstummte auch das Gerede mit dem Kotelett und dem Salzhering so ganz heimlich still und leise. Wenn der Schützenstand in so kurzer Zeit gebaut werden konnte, lag dieses an der bewährten Führung des damaligen Vereinsvorsitzenden Willi Hogrefe und dem goldenen Humor der Schützenbrüder Peters und Kiel, die es immer wieder verstanden die Mitglieder bei bester Laune zu halten. Aber auch der damalige Bürgermeister Jährling tat das Seine, er veranlasste, dass dem Bürgerschützenverein aus dem Gemeindesäckel ein namhafter Betrag für den Schießstand zur Verfügung gestellt wurde.

Wenn nun oben erwähnt ist, dass mancher Meister der Schießkunst ermittelt wurde, dann dürfen wir auch die Schützen nicht vergessen, die bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges die Königswürde erringen konnten.

Dieses waren:             1936    1. Fritz Wille              (geb. am 02.04.1884)

                                               2. Walter Ebert           (geb. am 05.05.1905)

                                               3. Otto Steinhoff        (geb. am 25.12.1894 gest. am 23.07.1953

                                   1937    1. Karl Kiel                 (geb. am 30.12.1890) ?

                                               2. Ernst Tacke            (geb. am 05.02.1897)

                                               3. Dr. Reichelt

                                   1938    1. Ernst Tacke            (geb. am 05.02.1897)

                                               2. Otto Steinhoff        (geb. am 25.12.1894 gest. am 23.07.1953

                                               3. Dr. Reichelt

 

                                   1939    1. Walter Ebert           (geb. am 04.05.1905)

                                               2. Otto Steinhoff        (geb. am 25.12.1894 gest. am 23.07.1953

                                               3. Wilhelm Krüger      (geb. am 12.12.1891)

Nun machte der zweite Weltkrieg dem Schützenvereinsleben vorläufig ein Ende, und auch der bewährte Vorsitzende Willi Hogrefe wurde am 31. März 1940 zur großen Armee abberufen. Man wählte wohl den Schützenbruder Dr. Otto Clasen zum Vorsitzenden, aber keine Kugel verließ, kriegsbedingt, bis zum Jahre 1950 den Lauf.

Wohl war der Kampf an den Fronten 1945 eingestellt, aber die Siegermächte hatten anscheinend einen derartigen Respekt vor den Deutschen das jegliches Schießen, auch mit Luftgewehren, verboten wurde. Aber 1949 konnte endlich das bei Jung und Alt so beliebte Schützenfest wieder gefeiert werden. Da das Schießen mit Gewehren aber noch verboten war und ein Schützenfest ohne Schützenkönig nun eben kein Schützenfest ist, wurde in diesem Jahre die Königswürde nach „Wilhelm Tells Art“ mit der Armbrust ermittelt. Schützenkönige in diesem Jahre, also 1949, waren:

 

                                   1. Heinrich Ahlhausen           (geb. am 21.10.1898)

                                   2. Heinrich Wilhelm               (geb. am 26.03.192?  gest. am 30.03.1955

                                   3. Gerh. Franke                      (geb. am 03.01.1912)

Aber was wäre ein König ohne Königskette gewesen, und hier war es Frau Else Ebert, die Gattin des letzten Königs vor dem Kriege, die es verstanden hat, die Königskette vor dem Zugriff der Engländer, beim damaligen Einmarsch, zu schützen. Der Frau Ebert für dieses Verhalten an dieser Stell herzlichsten Dank. In diesem Jahre war im Festzug, auf Veranlassung des Schützenbruder F. W. Büsselberg, erstmalig ein Festwagen und zwar des damaligen Kaninchenzuchtvereins zu sehen. Und auch die Freiwillige Feuerwehr war dann noch mit ihrer Spritze erschienen.

 

Aus dem Jahre 1950 liegen nun wieder einige schriftliche Unterlagen vor, so dass an dieser Stelle zum Teil nach diesen berichtet werden kann. Nach dem Protokoll vom 15.07.1950 setzte sich in diesem Jahre der Vorstand wie folgt zusammen:

                                               1. Vorsitzender           Dr. Otto Clasen

                                               2. Vorsitzender           Bürgermeister Wilhelm Ebeling

                                               1. Schriftführer           Schützenbruder Graupner

                                               2. Schriftführer           Schützenbruder Ritzau

                                               1. Kassierer                 Schützenbruder Heinr. Wilhelm

                                               2. Kassierer                 Schützenbruder L. Drebber jr.

                                               1. Schießwart             Schützenbruder Ernst Tacke

                                               2. Schießwart             Schützenbruder Heinr. Ahlhausen

Das beliebte Schützenfest wurde in diesem Jahre am 12. und 13. August gefeiert, Festwirt war Schützenbruder Fritz Hogrefe. Außer dem Königsschießen, der König erhielt in diesem Jahr erstmalig eine große hölzerne Scheibe, wurde ein Preisschießen durchgeführt, welches sich größter Beliebtheit erfreute. Dazu war der Gartenmeister Aderhold /genannt Bumm Bumm) zum Schützenmajor ernannt, in voller Uniform mit einem Dreispitzhut, wie ihn „Der alte Fritz“ trug, führte er hoch zu Roß das Schützen Battl. Durch den festlich geschmückten Ort.

Die Schützenbrüder wollten nun ihrem Major entsprechend auch etwas uniformiert sein und trugen im Festumzug Schützenhüte aus Papier. Im Laufe dieses Jahres waren nun auch wieder zwei Luftgewehre angeschafft worden, so dass nunmehr, erstmalig nach dem kriege, die Schützenkönige mit dem Gewehr ermittelt werden konnten.

Schützenkönige waren im Jahr 1950:

                                               1. Erich Rudert           (geb. am 04.04.1887)

                                               2. Fritz Kallmeyer      (geb. am 25.09.1909)

                                               3. Heini Voigt            (geb. am 02.10.1902)

Auch in diesem Jahre fand, wie bereits 1949, am zweiten Festtage das übliche Frühstück statt und auch die Kinder wurden wieder mit Kakao und Kuchen bewirtet. Der am 12.08. veranstaltete Kommers hatte leider nicht den erwarteten Anklang gefunden und soll aus diesem Grund ausfallen.

Da das Schützenfest in Bad Rehburg ein Volksfest im wahrsten sinne des Wortes ist, wurde von Schützenbruder Wilh. Gerberding der Antrag gestellt, die Gemeinde um eine Unterstützung zu diesem Fest zu bitten. Der Gemeinderat wollte wohl dem aus dem Jahr 1937 nicht nachstehen und bewilligte eine Gabe von 100.- Mark.

Im Jahre 1951 wäre dem Beschluss nach Schützenbruder Peters Festwirt, da er aber nicht den geeigneten Platz für das Festzelt hat und es ihm auch an geschultem Personal fehlt, verzichtete er auf das Fest, welches dann auf dem Bahnhof startete. Beim Festwirt sollen lt. Beschluss aber auch die im laufenden Jahr durchzuführenden Schießen erfolgen. Da hierzu auf dem Bahnhof die geeigneten Räume fehlen, stellte diese der Schützenbruder Fritz Hogrefe zur Verfügung. Das Schützenfest fand in diesem Jahr in der üblichen Form am 05. und 06. August statt. Schützenkönige waren:

                                               1. Karl Heinz Voigt    (geb. am 17.09.1929)

                                               2. Adolf Kallendorf   (geb. am 08.05.1916)

                                               3. Heinz Seidel           (geb. am 20.09.1922)

Auch in diesem Jahre war ein guter Verlauf des Festes zu verzeichnen. Um den Schützenbrüdern einen erhöhten Ansporn zum Schießen zu geben und um die Kameradschaft noch mehr zu pflegen wurde beschlossen eine Plakette zu kaufen und diese halbjährlich auszuschießen. Der erste Erringer dieser Plakette war der Schießwart Ernst Tacke.


 

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